Sanierung von Zahnschäden: Fallbeispiel 14c (Fortsetzung)

Sanierung mit Platingold-Keramikkronen und -Brücken

Abbildungen zu dem Buch von Dr. Johann Georg Schnitzer "Zahnprobleme und ihre Überwindung" <http://www.dr-schnitzer.de/zpr001.htm>

Oben: die vollständigen Abdruckunterlagen des Falles für das zahntechnische Laboratorium. Situationsabdrücke und -modelle (Zustand vor Beginn der Behandlung); Bissregistrierung (Lage des Oberkiefers zu den Kiefergelenken) mit dem "Übertragungsstand" für den Artikulator des Laboratoriums; Einzelabdrücke aller präparierten Zähne; Gesamtabdrücke beider Kiefer; Bissnahme.
Unten: Die mit Hilfe eines "Biss-Schlüssels" gewonnene Bissnahme, die Lage von Oberkiefer zu Unterkiefer in "Schlussbiss-Stellung". Zur Herstellung des "Biss-Schlüssels" werden für je 2-3 gegenüberliegende Zähne mit Hilfe des Situationsabdrucks provisorische Kronen hergestellt, die dann in der richtigen Schlussbiss-Stellung miteinander verbunden werden. Anschließend wird überflüssiges Kunststoffmaterial weggenommen, so dass der Patient mit seinen Zähnen beim Schließen leicht in den Schlüssel hineinfindet. Damit wird dann die eigentliche Bissnahme ausgeführt. Die Zuverlässigkeit der Bissnahme ist u.a. deshalb wichtig, weil bei falcher Bisslage die gesamte zahntechnische Arbeit wiederholt werden müsste.
Die beiden Gesamtabdrücke (Oberkiefer, Unterkiefer) des Falles. Diese wurden als "Doppelabdrücke" genommen: Erster Abdruck mit einem fest-elastisch aushärtenden Material, welches dann beschnitten und mit Abflusskanälen für den zweiten Abdruck versehen wird. Zweiter Abdruck mit einem dünnfließenden Material, welches die Feinheiten abbildet. Meistens wird dieser Abdruck als allein ausreichend angesehen, um solche zahntechnischen Arbeiten danach auszuführen. Bei näherer Betrachtung zeigen sich aber die Unzulänglichkeiten: Die präparierten Stufen sind überwiegend überhaupt nicht abgebildet, und teilweise sind Falten im Abdruckmaterial (an den Abflusskanälen) zu erkennen. Statt Präzision muss dann die Fantasie des Zahntechnikers herhalten, der nach vermutetem Randverlauf am Modell "radiert". Präzise, zuverlässige Abformungen des (für Qualität und Dauerhaftigkeit der Arbeit entscheidenden) Randverlaufs sind nur mit zusätzlichen Einzelzahn-Abdrücken zu erreichen. Die so gewonnenen Einzelzahn-Modelle werden dann im Gesamtabdruck fixiert.
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